Seit 45 Jahren dem Zweck verpflichtet
Am 23. Aug. 2025 wurde die 44. VSwP “Bergisches Land” vom VDD Niederrhein e.V. im Auftrag der Bergischen Arbeitsgemeinschaft Schweiß ( gegr. am 06.5.1980 in Engelskirchen, Berg. Schweiz ) mit 3 gemeldeten und 2 geprüften Hunden auf der 40-Stunden-Fährte ( 2 Rauhaarteckel ) und 4 gemeldeten Hunden auf der 20-Stunden -Fährte ( 1 Deutsch Drahthaar, 2 Große Münsterländer u. 1 Kurzhaarteckel ) ausgerichtet. Zur der in diesem Jahr erstmalig ausgeschriebenen VFsP gingen keine Nennungen ein.
Schirmherrin der Prüfung war Nicole Heitzig – Vizepräsidentin des DJV u. Präsidentin des LJV NRW – die neben dem Vorsitzenden des VDD Niederrhein Horst Pedenbruch in ihrem Grußwort zur Einladung den hohen Stellenwert der Nachsuchenarbeit mit geeigneten und geprüften Hunden zum Ausdruck brachten.
Mit der Ausrichtung der 44. VSwP kann die Bergische Arbeitsgemeinschaft Schweiß auf 45 Jahre ihres bestehen zurückblicken. Hier gilt ein besonderer Waidmannsdank an den Ehrenvorsitzenden Wildmeister Walter Stein, den Hauptinitiator zur Gründung der Bergische Arbeitsgemeinschaft Schweiß. Bereits in seiner 36 jährigen Zeit als Vorsitzender der ARGE wurde die VSwP „Bergisches Land“ neben der „Pfälzerwald“, „Elm“ und „Hoherodskopf“ zu einer der großen, klassischen anerkannten Verbandsschweißprüfungen in Deutschland. „Klassisch“ u.a. auch deshalb, weil die ARGE nur EINE VSwP im Jahr ausrichtet – hiermit wird jährlich jeweils immer ein anderer Mitgliedsverein beauftragt. Den Grundstein zur Gründung der ARGE hatte im Jahre 1979 ein Gründerkreis, dem die Herren Uwe Tabel, H.J. Graf Beissel von Gymnich, Hans Hansen, Winfried Graf Wolff – Metternich und Helmut Mayen angehörten, gelegt. Man gelangte bereits schon zu dieser Zeit zu der Einsicht, dass viele Prüfungen dem Niveau einer VSwP schaden. Die fünf Herren waren seiner Zeit bestrebt, im Rheinland drei große VSwPen zu etablieren -was aber leider nur mit der Bergischen Arbeitsgemeinschaft Schweiß langfristig gelungen ist. Die ARGE mit ihren 8 Mitgliedsvereinen – JGV Oberbergischer Jäger e.V., JGV der Siegkreisjäger e.V., VDD Niederrhein e.V., JGV des Kreises Olpe e.V., Jagdgebrauchshundegruppe der Kreisjägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises im LJV NRW, JGV Bergisch Land e.V., JGV Roemryke Berge e.V. und JGV Niederberg e.V. ) hat seit ihres bestehen daher nie den Zweck einer VSwP / VFsP, den Einstieg in die Nachsuchenpraxis, aus den Augen verloren. Daher muss auch immer die anspruchsvolle Prüfungsordnung ( VSwPO / VFsPO ) eingehalten werden, die entsprechende Ansprüche an die Reviere, Fährtenverläufe, Richter und an die Gespanne stellt. Bekanntlich sind natürliche Wundfährten ja auch kein Wunschkonzert für den Nachsuchenführer -in, wenn es einmal bis und über 1000 m Fährtenlänge geht.
Die Prüfung bestanden in diesem Jahr: 2 Gespanne auf der 40-Stunden-Fährte, 2 Gespanne auf der 20-Stunden-Fährte. Zwei Gespanne hatten leider eine Fehlsuche – was auch in der Praxis vorkommt.
Joachim Orbach
Fotos Steffi Lobscheid







