Das Veterinär- und Lebensmittelmittelüberwachungsamt und die Untere Jagdbehörde des Oberbergischen Kreises möchten auf die beiden Informationsschreiben der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung (FJW) vom 23.08.2024, beide verfasst von Dr. Luisa Fischer,
- zur Myxomatose bei Feldhasen (zuletzt festgestellt im Raum Wesel)
- zur Blauzungenkrankheit bei Wildwiederkäuern
aufmerksam machen. Wie in den beiden Schreiben ausgeführt bittet die FJW die Jägerschaft um Unterstützung durch Abgabe von Proben ggf. relevanter aufgefundener Tierkörper.
Nach Abstimmung mit meinem Veterinär- und Lebensmittelmittelüberwachungsamt, können unsere Jäger auch diese Proben, wie sonst üblich, dort unter der Anschrift Stahlstr. 5, 51645 Gummersbach abgeben. Die Proben werden dann mit dem Kurierdienst des Veterinär- und Lebensmittelmittelüberwachungsamt zum CVUA transportiert. Ihre Proben müssen so gekennzeichnet werden, dass sie Ihnen zugeordnet werden können.
Nach Rücksprache mit dem Untersuchungslabor benötigen man dort folgendes als Untersuchungsmaterial:
- FJW Myxomatose bei Feldhasen – ganze Tierkörper (krank erlegt oder Fallwild)
- FJW Blauzunge bei Wildtieren – entweder ein ca. 2€ großes Stück der Milz oder Blut im EDTA Blutröhrchen (krank erlegt oder Fallwild von Dam- und Muffelwild). Die entsprechenden Blutröhrchen können die Jäger gerne beim Veterinär- und Lebensmittelmittelüberwachungsamt abholen.

